Saisonrückblick 25/26

Besser spät als nie. Mit etwas Abstand zum letzten Spiel Ende März lässt sich nun die Saison ganz gut zusammenfassen: „Es war ein absolutes Auf und Ab der Gefühle.“(N.Schmucker)

Hinrunde:

Der Start verlief zunächst recht ordentlich. Knappe Siege konnten gegen direkte Konkurrenten wie Lohr und Mainfranken eingefahren werden, ehe gegen den Oberliga-Absteiger aus Michelfeld der erste Dämpfer kam. Danach folgte zwar ein Pflichtsieg gegen Königsberg, aber gegen den später ungeschlagenen Meister aus Bad Neustadt zeigte man zwei Gesichter. Eine starke erste Halbzeit, ehe man in der zweiten dem Tempo und der Kondition der Neustädter Tribut zollen musste. Trotzdem eine Leistung & Kampfgeist, die Lust auf mehr machte.

Genau dieses Problem mit den zwei Gesichtern, zog sich durch die Saison. Kampfgeist & Ehrgeiz auf der einen – fehlende Konstanz auf der anderen Seite.

In Dettelbach gewann man knapp, gegen Höchberg gab es dann den ersten richtigen Ausrutscher. Wie schon im Jahr zuvor tat man sich im Derby in Höchberg extrem schwer und verlor am Ende bitter mit 26:25.

Danach fing man sich wieder etwas und konnte gegen direkte Konkurrenten wie Partenstein, Volkach und Lengfeld wichtige Siege einfahren. Zum Abschluss der Hinrunde setzte es dann aber nochmal eine Niederlage gegen Rimpar.

Rückrunde:

Der Start ins neue Jahr gelang, mit einem deutlichen Heimsieg gegen Dettelbach. Doch dann folgte ein rabenschwarzer Tag in Lohr. Die klare 37:23-Niederlage war ein heftiger Rückschlag, vor allem im Vergleich zum gewonnenen Hinspiel.

Anschließend zeigte man wieder stabilere Leistungen und konnte zwei von drei Heimspielen gewinnen. Nur gegen Michelfeld verlor man denkbar knapp mit einem Tor. Ein Spiel, das man eigentlich auch nicht verlieren darf.

Ein echtes Highlight war dann das Auswärtsspiel in Bad Neustadt. Mit stark geschwächtem Kader überraschte man so manch Einen komplett, führte zur Halbzeit sogar mit zwei Toren und war bis zum Ende drauf & dran den Liga Primus das erste mal in der Saison zu stürzen. Am Ende stand jedoch eine knappe Niederlage (28:27), aber auch die Erkenntnis, dass man mit den Topteams mithalten kann und dem HSC die wohl spannestes Partie der Saison geboten hat.

Mit diesem Schwung gewann man auch das Derby-Rückspiel gegen Höchberg deutlich. Doch das jährliche Problemchen trat erneut auf. Auswärtsspiele, vor allem Sonntags. Das mit den Sonntagsspielen ist seit Jahren bei der TGH so eine Sache für sich. Ob’s ein wirklicher Fluch ist oder doch der Fakt das wir den Begriff „Ruhetag“ zu Ernst nehmen. Man weiß es nicht. In Partenstein verlor man jedoch am Sonntagnachmittag wieder knapp mit 29:28. Ein Spiel was man ebenfalls gewinnen hätte können.

Für die letzten Spiele setzte man sich das klare Ziel, alle drei zu gewinnen. Das erklärte Ziel vor der Saison war die Top 3 zu erreichen und das war aus eigener Kraft noch zu schaffen.

Gegen Lengfeld gelang ein souveräner Sieg, in Volkach ließ man aber durch zu viele technische Fehler und schwache Chancenverwertung wichtige Punkte liegen. Im letzten Spiel gegen Rimpar gab man nur eine Halbzeit den Ton an, ehe man in der zweiten Hälfte einbrach und das Spiel mit 27:35 noch deutlich verlor.

Am Ende stranden wir auf dem 6.Tabellenplatz. Mit einem besseren direkten Vergleich setzten wir uns noch vor den Punktgleichen Kontrahenten aus Mainfranken & Partenstein (7. & 8.) mit 24:20 Punkten & einem Torverhältnis von 658:649 durch.

Saisonfazit & Ausblick auf die neue Runde folgt…

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