Paten der Hätzfelder Handballer
Im Laufe der Zeit haben es einige Spieler mit Hätzfelder Wurzeln im Handball zu Großem gebracht! Wir freuen uns, dass sich die nachfolgend genannten Spieler bereit erklärt haben, uns mit Rat und Tat als Paten zu unterstützen.
Herzlichen Dank für Eure Bereitschaft!!!
Carsten Lichtlein

Weltmeister 2007, 2facher Europameister, Olympia-Teilnehmer, Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger, Rekord-Bundesligaspieler
Carsten Lichtlein ist einer unserer herausragendsten Handball-Profis, der seine sportliche Laufbahn in der Jugend bei der TG Heidingsfeld begonnen hat und später zu einem der prägenden Torhüter des deutschen Handballs wurde.
Mit über 220 Länderspielen, dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 und mehrfachen Europameister-Titeln zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Handballern seiner Generation. In der Bundesliga hält er Rekorde in Sachen Einsätze und Paraden und ist auch nach seiner aktiven Karriere als Torwarttrainer und Wegweiser für junge Talente eine feste Größe im Sport.
Für uns in Heidingsfeld ist Carsten nicht nur ein Star, sondern ein echtes Vorbild, das zeigt, wie Talent, harte Arbeit und Bodenständigkeit zu außergewöhnlichen Leistungen führen – und dessen Wurzeln hier im Verein liegen.
Von Heidingsfeld aus führte Carstens erfolgreicher Weg zuerst zum TV Kirchzell und danach direkt zum TV Großwallstadt in die 1. Bundesliga.
Nils Lichtlein

Vize-Europameister 2026, Deutscher Meister 2025, U21-Weltmeister 2023
Nils ist die jüngere Generation der Lichtlein-Handballfamilie und ein aufstrebender Rückraumspieler in der Handball-Bundesliga und Nationalmannschaft.
Nils ist der Neffe von Carsten Lichtlein und der Enkel von Artur Lichtlein. Seine Mutter Silke spielte bei unsere TGWH erfolgreich Handball. Ihr privater und beruflicher Weg führte sie nach Regensburg.
Dort geboren im Jahre 2002, hat er sich über Stationen im Jugend- und Profibereich zu einem festen Bestandteil seines Vereins und der deutschen Auswahl entwickelt. Mit seiner Spielintelligenz, Schnelligkeit und Torgefahr beeindruckt er nicht nur auf Bundesliganiveau, sondern auch bei internationalen Einsätzen.
Für unsere Handballabteilung zeigt Nils, wie Handball-Leidenschaft über Generationen weitergegeben wird: Vom Großvater über den Onkel bis hin zu ihm selbst – Handball lebt in dieser Familie weiter.
Auch Nils steht uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Artur Lichtlein

Deutscher Meister 1973 (Großfeld), langjähriger Heidingsfelder Trainer und Ehrenmitglied.
Artur Lichtlein ist eine der zentralen Persönlichkeiten der Heidingsfelder Handballgeschichte. Als Torwart beim TV Großwallstadt spielte er Anfang der 1970er-Jahre in der ersten Handball-Bundesliga und gehörte damit zur sportlichen Spitze des deutschen Handballs. In der Saison 1972/73 stand er gemeinsam mit Kurt Klühspies im Bundesligakader des TV Großwallstadt.
Seinen größten sportlichen Erfolg feierte Artur Lichtlein 1973, als er mit dem TV Großwallstadt Deutscher Meister im Feldhandball wurde. Im Endspiel gegen die SVH Kassel trug er als Torwart maßgeblich zum Titelgewinn bei – ein Meilenstein seiner aktiven Laufbahn.
Nach diesem Erfolg kehrte Artur Lichtlein zur TG Heidingsfeld zurück. Dort übernahm er über viele Jahre hinweg Verantwortung als Trainer der Herrenmannschaft und prägte den Verein nachhaltig. Sein Fokus lag dabei nicht allein auf Ergebnissen, sondern auf Disziplin, Teamgeist und der Entwicklung junger Spieler.
Sein Einfluss reicht weit über seine eigene aktive Zeit hinaus: Artur Lichtlein legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Handball-Familientradition über drei Generationen.
Sein Sohn Carsten Lichtlein absolvierte über 220 Länderspiele, wurde Handball-Weltmeister 2007 und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Torhütern.
Sein Enkel Nils Lichtlein führt diese Tradition heute in der Handball-Bundesliga und der deutschen Nationalmannschaft fort und wurde U21-Weltmeister und 2026 Vize-Europameister.
Artur Lichtlein steht damit sinnbildlich für das, was den Handball in Heidingsfeld ausmacht: sportliche Qualität, Bodenständigkeit und nachhaltige Vereinsarbeit. Ein Name, der für Erfolge auf höchstem Niveau steht – und für tiefe Verbundenheit zur TG Heidingsfeld.
Kurt Klühspies

Weltmeister 1978, Weltauswahl 1980, Olympia-Teilnehmer, Europapokal-Sieger, Deutscher Pokalsieger, vielfacher Deutscher Meister in der Halle und auf dem Großfeld
Kurt Klühspies gehört zu den größten Handballern, die Deutschland je hervorgebracht hat. Geboren 1952 in Würzburg-Heidingsfeld, begann seine sportliche Laufbahn hier in unserer Heimat – mit Leidenschaft, Talent und dem Ball in der Hand. Bereits als Jugendlicher spielte er beim TV 1905 Erlenbach und legte dort den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere im Handball.
Seinen größten sportlichen Erfolg feierte Klühspies als Rechts-Rückraumspieler mit der Deutschen Nationalmannschaft: 1978 wurde er Handball-Weltmeister – ein historischer Triumph, der ihn und seine Mannschaftskollegen unvergesslich gemacht hat. Auch in der Bundesliga prägte er die Spitze des Spiels: über 450 Pflichtspiele, mehr als 1 500 Tore, mehrfacher Deutscher Meister, Europapokalsieger und mehrfacher Pokalsieger – sein Name steht für Höchstleistungen und sportlichen Erfolg.
Für uns in Heidingsfeld ist Kurt Klühspies weit mehr als eine Sportlegende: Er ist ein Sohn unserer Region, der auf dem Platz gezeigt hat, wie wichtig Haltung, Einsatz und Teamgeist sind. Diese Werte spiegeln sich auch in unserer Handballabteilung wider – im Training, im Spiel und im Miteinander. Durch seine Rolle als Pate unserer Abteilung schenkt er uns nicht nur Anerkennung, sondern verbindet sportliche Tradition mit der Zukunft unseres Vereins.
Wir sind stolz, einen so herausragenden Sportler und authentischen Botschafter an unserer Seite zu wissen – jemanden, dessen Wurzeln in Heidingsfeld liegen und der Handball und Gemeinschaft hier im Herzen trägt.
Klaus Klühspies

Bundesligaspieler
Klaus Klühspies gehört zu jener Generation von Handballern, deren sportlicher Weg in Heidingsfeld begann und sie bis in die höchsten Spielklassen führte. Er spielte zunächst bei der TG Heidingsfeld, wo er sich Ende der 1960er-Jahre handballerisch entwickelte und den Grundstein für seine weitere Laufbahn legte.
Zur Saison 1970/71 wechselte er zum TV Großwallstadt und spielte dort bis 1972 in der 1. Bundesliga. In dieser Zeit sammelte er wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalem Niveau. Anschließend führte ihn sein Weg zur TG Bessungen/Darmstadt in die Oberliga Hessen, wo er 1973 aktiv war.
Weitere Stationen folgten mit dem TV Lohr von 1978 bis 1980, ebenfalls in der Ober- bzw. Bayernliga. Zwischendurch lief Klaus Klühspies bis 1988 immer wieder für den TV Erlenbach auf.
Sein sportlicher Werdegang steht exemplarisch für eine Zeit, in der Handball noch stark von Vereinstreue, persönlichem Einsatz und regionaler Verbundenheit geprägt war. Die TG Heidingsfeld ist stolz darauf, Teil dieses Weges gewesen zu sein – und einen Spieler im Verein gehabt zu haben.
Ralph Sieber

Deutscher Meister 1978
Ralph Siebers Handballgeschichte beginnt im Sommer 1965 ganz bodenständig auf dem kleinen Rasenplatz an der Eichendorff-Schule in Heidingsfeld. Eigentlich nur als neugieriger Zuschauer beim Training seiner Freunde dabei, sprang er spontan als Torwart ein – und überzeugte sofort. Was als Zufall begann, wurde schnell zur Leidenschaft: Wenige Wochen später war klar, dass Ralph Sieber zum Handballverein Heidingsfeld gehört.
Über Jugend- und Herrenmannschaften der späteren TG Heidingsfeld führte ihn sein Weg nach Rimpar, zur Bundeswehr nach Flensburg – inklusive Einsätzen in der dänischen Liga – und schließlich zurück in die Heimat. Ein sportlicher Höhepunkt folgte Mitte der 1970er-Jahre mit dem Wechsel zum TV Großwallstadt, wo er Teil der Deutschen Hallenhandball-Meistermannschaft 1977/78 war. Eine schwere Verletzung beendete zwar seine Profikarriere, nicht jedoch seine Verbundenheit zum Handball.
Ralph Sieber blieb dem Sport treu – als Spieler, als Trainer und als verlässlicher Teammensch. Nach weiteren Stationen, unter anderem bei der TG Würzburg, als Trainer in Deutschland und später viele Jahre auch im Ausland, kehrte er 2010 und erneut 2024 bewusst zu seinem Heimatverein zurück. Heute engagiert er sich in der Abteilungsleitung Sport der TG Heidingsfeld und hat bis zuletzt die zweite Mannschaft betreut.
Ralph Sieber steht für das, was unseren Verein ausmacht: Bodenständigkeit, Erfahrung, Leidenschaft und die tiefe Verbundenheit zu Heidingsfeld. Ein Handball-Leben mit vielen Stationen – und doch immer mit einem klaren Mittelpunkt: Hätzfeld.

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